Startseite   ›  Gewinnen   ›  Gratis zu Daughter, Tom Odell & Co an die Musikfestwochen 2016
Montag, 08. August 2016, 16:39 Uhr. elb. openairguide.net verlost Tickets für den Konzertabend am Samstag, 27. August 2016 an den Musikfestwochen Winterthur mit Daughter, Tom Odell und Elias. Daughter bei ihrem Auftritt im Februar 2016 im ausverkauften Zürcher Kaufleuten. Photo: Instagram / openairguide Daughter bei ihrem Auftritt im Februar 2016 im ausverkauften Zürcher Kaufleuten.
Es ist eine lobenswerte Tradition an den Musikfestwochen Winterthur mittlerweile: Einer der drei kostenpflichtigen Konzerttage steht jeweils im Fokus der ruhigeren Töne.

Gerade bei Konzerten dieser Grössenordnung mit rund 4000 Zuschauern ist das im Normalfall publikumstechnisch nicht unproblematisch, in der Winterthurer Steinberggasse hat es aber zuletzt durchs Band mit andächtig lauschenden Fans funktioniert, Gänsehaut inklusive – sei es bei Sigur Ros im 2012, 2014 bei Damien Rice und Elbow oder vergangenes Jahr bei Ben Howard.

Die Tradition wird weitergetragen, auch 2016 wirds wieder gefühlvoll, werden die Melodien wieder an einem separaten Konzertabend in den Vordergrund gestellt: Wenn am Samstag, 27. August Daughter, Tom Odell und Elias in der Altstadt Winterthurs aufspielen.

So schön traurig
Am ruhigsten und traurigsten wird es beim britischen Trio Daughter werden. Nahezu reduziert auf Elena Tonras Gesang, die zurückhaltenden E-Gitarrenläufe des gebürtigen Neuenburgers Igor Haefeli und schleppende, elektronische Klänge wandeln die Songs ab und an zwar auf einem eher schmalen Grat zwischen fesselnder Melancholie und trister Monotonie, zumeist ist es – auch dank den auf dem neuen Album vermehrt vorkommenden Ausbrüchen – allerdings effektiv einfach nur wunderschöne Musik.



Der 25-jährige Engländer Tom Odell ist auf diversen Ebenen schon einen Schritt weiter als Daughter. Dank des Überhits «Another Love» wurde er vor drei Jahren europaweit in die Charts katapultiert. Am Piano bedient Odell ebenfalls die Gefilde der unglücklichen Liebe – jedoch auf einer deutlich poppigeren Schiene.

Bei seinem Auftritt im ausverkauften Volkshaus in Zürich im November 2013 geschah dies leider eine Dimension zu gross: zu kontrolliert, zu glatt wirkte das gesamte Geschehen.

Odells diesen Sommer erschienener Zweitling bestätigt die schon damals auffallende Tendenz. Inzwischen präsentiert der Brite noch mehr Drama, noch mehr Pathos, noch mehr Pomp – bisweilen definitiv zuviel des Guten. Die gute Nachricht allerdings dabei: Seine Liveshows sollen dadurch an Power gewonnen haben.

Wird das was mit Elias?
Auf potenziell ähnlich «gefährlichen» Pfaden ist Elias unterwegs. Der musikalische Aufruf auf seiner ersten EP zur «Revolution» spülte den jungen Schweden umgehend in die grosse Öffentlichkeit. Zu schnell augenscheinlich. Denn die Veröffentlichung seines Debütalbums zieht sich infolge der enormen Erwartungshaltung seither in die Länge. Die bisher angedachten Schweizer Auftritte wurden dadurch bereits verschoben und letztendlich abgesagt.



Tickets für den Musikfestwochen-Samstag (Konzertbeginn um 18:45 Uhr) sind zum Preis von 69 Franken erhältlich.

In freundlicher Zusammenarbeit mit den Musikfestwochen Winterthurer verlost 2x2 Tickets u.a. für den Konzertabend mit Daughter, Tom Odell und Elias. Das Wettbewerbsformular sowie eine weitere Ticketverlosung für die Musikfestwochen befinden sich am Ende dieses Artikels.


Musikfestwochen 2016: Mit musikalischen Perlen bestückt – wie immer
Sie haben es auch diesen Sommer wieder hingekriegt mit den Perlen im Gratisprogramm der Musikfestwochen Winterthur 2016. Da wären zum Beispiel Acts wie die lässigen Local Natives aus den USA, der bezaubernde und zeitgemässe Elektro-Pop von Oh Wonder (sie absolvieren in Winterthur ihren ersten Auftritt in der Schweiz), die wunderschönen Arrangements, eine der berührendsten Baritonstimmen derzeit und nagelneue Songs mit The Slow Show oder Die Nerven, die deutsche Band, die es mit einem schroffen Mix aus Indie-Rock und Post-Punk auf den Punkt bringt.



Doppelte Präsenz erhält zudem das israelische Tel Aviv – in Form von Lola Marsh, einer Indie-Popband, die diesen Sommer so ziemlich auf allen angesagten Festivals Europas präsent ist, und den drei Schwestern von A-Wa, die traditionelle, nahöstliche Folklore mit Elektro vermischen.

Eine Fusion der besonderen Art bieten die beiden Deutschen Grandbrothers. Bei ihnen trifft Piano auf Electronica, was in einem äusserst hypnotisch wirkenden Ambientsound mündet. Abgerundet wird das Programm schliesslich u.a. mit einer Portion Folk – einmal Kanada (Ben Caplan), einmal Irland (Colm Mac Con Iomaire, Bestandteil von The Frames, derjenigen Band rund um den mittlerweile bestens bekannten Glen Hansard) und einmal Rom/Dublin/Berlin (Fil Bo Riva – obacht, Stimme!) – und einem sehr guten Händchen, was die Auswahl Schweizer Acts betrifft: Bravo für Faber, Pablo Nouvelle, Puts Marie und Serafyn.



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