Startseite   ›  Magazin   ›  Das gilt es über das Allmend Rockt 2016 zu wissen
Freitag, 23. Oktober 2015, 12:29 Uhr. elb. Mit Rammstein und Iron Maiden gastieren gleich zwei Schwergewichte am Allmend Rockt 2016. Die wichtigsten Facts zum Festival, das am Freitag und Samstag, 03./04. Juni 2016 auf der Luzerner Allmend stattfinden wird. Iron Maiden und Rammstein: Zwei grosse Kaliber für das Allmend Rockt 2016. Photo: allmend-rockt.ch Iron Maiden und Rammstein: Zwei grosse Kaliber für das Allmend Rockt 2016.
Was ist das für ein Festival?
Das Allmend Rockt wurde zum ersten (und bisher einzigen) Mal im Juni 2014 in Luzern ausgetragen – mit Gölä und The BossHoss als Headlinern und rund 10'000 Zuschauern. Allerdings fand das Festivals damals in der Swissporarena (Fussballstadion des FC Luzern) statt. Bei der Ausgabe 2016 wird die Konzertbühne auf dem Zirkusplatz vor dem Stadion stehen, da dieser über ein grösseres Fassungsvermögen verfügt.

Wieviele Zuschauer werden erwartet?
Für den Auftritt von Iron Maiden am Freitag, 03. Juni 2016 rechnen die Veranstalter mit rund 15'000 Zuschauern. 25'000 bis 30'000 Besucher werden für die Show von Rammstein tags darauf am Samstag, 04. Juni 2016 in Luzern erwartet.

Kann das klappen?
Die Vorzeichen stimmen optimistisch. Der Zirkusplatz vor dem Luzerner Fussballstadion wäre nämlich bereits vor einem Jahr fast zum Schauplatz eines grossen Rockkonzerts geworden. Die Planungen zur Austragung der einzigen Schweizer Show von Muse im Sommer 2015 waren schon weit fortgeschritten, ehe im Endspurt doch Biel den Zuschlag erhielt. Heisst: Ein Konzept für den Konzertstandort Zirkusplatz wurde im Vorjahr schon ein erstes Mal konkret ausgearbeitet und dürfte nun noch weiter verfeinert worden sein.

Wie kann sich dieses Festival Acts wie Rammstein und Iron Maiden leisten?
Die Organisatoren sind für das Allmend Rockt 2016 eine Partnerschaft mit der arrivierten Schweizer Konzertagentur GoodNews eingegangen, mit der sie in oben beschriebenem Fall «Muse» bereits eng in Kontakt standen. GoodNews wiederum zählt zu den Ablegern des deutschen Grossveranstalters DEAG, welcher seit diesem Sommer massiv den deutschsprachigen Festivalmarkt angreift. In Deutschland installierte die DEAG mit grossem finanziellen Aufwand Rockavaria und Rock im Revier als Direktkonkurrenten zum traditionsreichen Zwillingsfestival Rock am Ring/Rock im Park, in Österreich wurde Rock in Vienna lanciert und in der Schweiz das etwas kleiner geratene Rock The Ring auf dem Hinwiler Autobahnkreisel. Clou an der ganzen Sache ist nun, dass die DEAG ihren Headlinern Iron Maiden und Rammstein so gleich Festivalauftritte am selben Wochenende in der Schweiz und Österreich im Kombi-Package anbieten konnte.

Was kommt noch? Was gilt es zu beachten?
Gemäss Angaben der Veranstalter werden vor Iron Maiden und Rammstein zusätzlich drei bis vier weitere Bands auf der Luzerner Allmend auftreten. Beim Allmend Rockt 2016 handelt es sich allerdings nicht um ein klassisches Festival, sondern vielmehr um zwei Konzertabende hintereinander. Die Liveshows enden jeweils um 23:00 Uhr, das Gelände wird um Mitternacht geschlossen.

Was kosten die Tickets?
Für beide Tage sind ab sofort eine limitierte Anzahl Earlybird-Stehplatz-Tagestickets zum Preis von 119 Franken im Vorverkauf erhältlich. Regulär kosten Stehplatz-Tagestickets im Anschluss 129 Franken. Wer ein Stehplatz-Ticket für das ganze Festival kaufen will, bezahlt 199 Franken. Die weiteren Preiskategorien: Sitzplatz: 169 (Iron Maiden) bzw. 179 Franken (Rammstein), Golden Circle-Stehplatztickets: jeweils 129 Franken.

Was bedeutet das Allmend Rockt für das Greenfield?
Was sich mit einem deutlichen Zuschauerrückgang dieses Jahr (minus 25 Prozent, von 24'000 zu 18'000) schon abgezeichnet hatte, scheint sich möglicherweise auch für 2016 anzudeuten: Das Greenfield muss schwer um seine Position als Rockfestival in der Schweiz kämpfen. Mit Rammstein hat das Festival in Interlaken bereits das Rennen um ein ideales Festival-Aushängeschild verloren. In welche Richtung es für das Greenfield gehen wird, könnte sich möglicherweise bereits in der letzten Oktober-Woche zeigen. Dann wird das österreichische Nova Rock - seit Jahren ein vernünftiger Vergleichswert - mutmasslich erste Details zu seinem Programm verraten. Generell scheint für das Greenfield ein Engagement der dänischen Metalband Volbeat derzeit am naheliegendsten zu liegen. Diese wurde vor kurzer Zeit für das belgische Graspop Metal Meeting 2016 angekündigt, ist in der Zwischenzeit aber wieder aus dessen Line-Up verschwunden. Volbeat würden zumindest ideal zur Zielgruppe des Berner Oberländer Festivals passen und spielten zuletzt im Jahr 2011 in Interlaken.

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